Wohnung entrümpeln:
Wohin mit dem Müll?

Sie möchten Ihren Keller oder Dachboden entrümpeln? Sie müssen gar einen kompletten Haushalt auflösen, weil ein Angehöriger verstorben ist oder in ein Seniorenheim zieht? Dann stellt sich die Frage: Wohin mit den ganzen Sachen? Mit Möbeln, Elektrogeräten, Altkleidern und sonstigem Hausrat? Sie können – und dürfen – dabei nicht alles über einen Kamm scheren, einfach einen Container bestellen und sämtliche Gegenstände hineinwerfen, um sie auf einer Deponie entsorgen zu lassen. 
 
Es gibt klare gesetzliche Regelungen zum Beispiel für Elektroschrott oder Sondermüll wie Farben oder Batterien, die einer speziellen Entsorgung zugeführt werden müssen. Ansonsten machen Sie sich strafbar und müssen unter Umständen mit saftigen Bußgeldern rechnen. Unser Beitrag zum Thema – Wohnung entrümpeln: Wohin mit dem Müll? – soll Ihnen nützliche Tipps und Hinweise dazu geben, was wohin gehört, und auch, wie Sie Entrümpelung oder Wohnungsauflösung am besten organisieren. 

Selber machen oder
ein professionelles Entrümpelungsteam
beauftragen?

Zunächst stehen Sie vor der Entscheidung, ob Sie die anfallenden Arbeiten selbst erledigen wollen oder besser ein Entrümpelungsunternehmen engagieren. Nehmen Sie eine Wohnungsauflösung nicht auf die leichte Schulter, denn der Aufwand an Zeit und Mühe ist in der Regel sehr hoch. Wenn Sie voll im Berufsleben stehen und/oder kleine Kinder zu betreuen haben, werden Sie sehr schnell an Ihre Grenzen stoßen. 
 
Neben dem Faktor Zeit spielen noch zwei weitere Punkte eine Rolle, zum einen Ihr Budget, zum anderen – wenn ein Todesfall vorliegt – Ihre Emotionen. Die Beauftragung eines Unternehmens wird natürlich teurer, als wenn Sie alles selbst erledigen. Allerdings fallen auch bei einer Do-it-yourself-Entrümpelung einige Kosten an, zum Beispiel Mieten für Transportfahrzeuge, Container oder Gebühren für die Sperrmüllabholung. Falls Sie den Haushalt eines verstorbenen, engen Familienmitglieds auflösen müssen, wollen Sie sicher einen großen Teil des Hab und Guts sichten, weil vieles mit Erinnerungen verbunden ist. In dieser Phase der Entrümpelung wäre ein außenstehender Betrieb fehl am Platz und würde nur stören. 
 
Wir können aus unserer Erfahrung heraus sagen: Ein professionelles Team benötigt je nach Größe der Wohnung und Umfang des Hausrats nicht mehr als einen oder zwei Tage. Wenn Sie alles selbst erledigen wollen, müssen Sie wahrscheinlich mehrere Wochen einplanen. 

Trennen Sie die Spreu vom Weizen

Unabhängig davon, ob Sie eine Haushaltsauflösung selbst durchführen oder ein Unternehmen beauftragen, sollten Sie in einem ersten Schritt sämtliche Dinge und Gegenstände kategorisieren. Packen Sie alles, was Sie selbst oder andere Familienmitglieder behalten möchten, in eine bestimmte Ecke. Legen Sie dann fest, was noch brauchbar ist und eventuell verschenkt oder über Kleinanzeigen bzw. auf dem Flohmarkt verkauft werden kann – Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte, CDs, DVDs, Bücher usw. Eine weitere Alternative für funktionierende Gebrauchsgegenstände sind Tauschbörsen im Internet.

Hier können Sie Sachen gegen andere Sachen oder bestimmte Dienstleistungen tauschen. Gut erhaltene Gegenstände können Sie aber auch an eine karitative Einrichtungen spenden, die sie an Bedürftige weitergeben oder für wenig Geld in Sozialkaufhäusern verkaufen. Sie unterstützen damit nicht nur bedürftige Menschen. Eine längere Nutzung von Bekleidung oder Elektrogeräten verringert das Müllaufkommen und schont damit auch die Umwelt. Der defekte und unbrauchbare Rest an Hausrat geht schließlich in den Müll bzw. in eine spezielle Entsorgung. 

Müll richtig trennen und entsorgen

Der einfachste Weg, Müll loszuwerden, führt über die Beauftragung eines erfahrenen Entrümpelungsunternehmens. Die Fachleute können schnell überblicken, wie groß ein Container für die Entsorgung sein muss, welche Sachen in den normalen, welche in den Sperrmüll gehören. Sie kennen sich aus mit den Vorgaben für Sondermüll, Elektroschrott, unbrauchbaren Altkleidern, Textilien und Möbeln. 
 
Wird ein Container benötigt, kümmern sie sich um die Anmietung sowie um eine Genehmigung vom Ordnungsamt, falls der Container im öffentlichen Raum abgestellt werden muss. Sie müssen nicht lange nach Adressen von Wertstoffhöfen oder Mülldeponien suchen. Und das Beste ist: Die Profis schaffen alles in kurzer Zeit aus der Wohnung, Sie müssen sich selbst um nichts weiter kümmern. 

Jeden Müll an die richtige Stelle

Wenn Sie sich entschlossen haben, eine Entrümpelung oder Haushaltsauflösung selbst, vielleicht mit einigen Helfern, durchzuführen, müssen Sie sich schlau machen, welcher Unrat wohin gehört. Hier eine Übersicht: 

Hausmüll/Altpapier/Biomüll 
Alle kleinen Gegenstände, die nicht in die folgenden Kategorien fallen, können sie in die Hausmülltonne werfen. Dazu zählen etwa altes Geschirr, Schreibwaren und Büroutensilien, Putzlappen, Bilderrahmen, Blumentöpfe und vieles mehr. Zeitschriften, Zeitungen, Kalender u.ä. entsorgen Sie in der Altpapiertonne oder im öffentlich zugänglichen Container. Achten Sie aber darauf, dass keine vertraulichen und sensiblen Dokumente darunter sind. Unansehnliche Zimmerpflanzen und Blumenerde können Sie in die Biotonne geben. 
 
Sperrmüll 
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Bürgeramt oder im Internet, wo Sie die Sperrmüllabfuhr bestellen können und lassen Sie sich einen Termin geben. Legen Sie dann vor der vereinbarten Zeit alle Gegenstände gut sichtbar am Straßenrand ab. In den Sperrmüll gehören Möbel, Teppiche, Matratzen, Federbetten etc. Genaue Informationen darüber, was Sie über den Sperrmüll entsorgen können, finden Sie auf den einschlägigen Webseiten Ihrer Gemeinde, beispielsweise bei der Umwelt- oder Abfallwirtschaftsbehörde. In manchen Kommunen ist eine Abholung pro Jahr kostenlos, ansonsten liegen die Gebühren etwa bei 20 EUR bis 30 EUR. 
 
Sondermüll 
In diese Kategorie fallen Lacke und Farben, Altöl, Batterien, chemische Reinigungsmittel, Medikamente und andere Stoffe, die bei unsachgemäßer Entsorgung eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen können. In der Regel sind die Behältnisse solcher Stoffe mit entsprechenden Warnsymbolen deutlich gekennzeichnet. Alles, was brennbar, explosiv, luft-, wasser- und gesundheitsgefährdend ist, dürfen Sie auf keinen Fall im normalen Hausmüll, in der gelben Tonne oder in Ihrem angemieteten Container entsorgen. Bringen Sie den Sondermüll stattdessen zu Ihrem örtlichen Wertstoffhof. Von dort aus kann er sicher vernichtet oder zum Teil auch einem Recycling zugeführt werden. 
 
Elektrogeräte/-schrott 
Haushaltsgeräte wie Kühlschrank und Waschmaschine können Sie normalerweise mit dem Sperrmüll entsorgen. Beachten Sie aber, dass kleine Geräte wie Mixer, Fön oder Rasierapparat nicht in den Hausmüll wandern dürfen. Sie müssen zu einer Entsorgungsstelle für Elektroschrott. Diese ist meist auch beim örtlichen Wertstoffhof angesiedelt. 
 
Altmetalle 
Die meisten Metalle, vor allem wenn Sie ohne andere störende Stoffe vorliegen, können leicht recycelt und als wertvolles Rohmaterial erneut der Produktion zugeführt werden. Deshalb gehören Sie nicht in den Hausmüll oder Container. Liefern Sie sie ebenfalls beim Wertstoffhof ab. Wenn größere Mengen anfallen, ist ein Schrottplatz oder Altmetallhändler der richtige Ansprechpartner, denn dort können Sie sogar noch eine Vergütung erhalten, wobei die Preise meist nach Gewicht pro Metallart abgerechnet werden. 
 
Textilien und Altkleider 
Gut erhaltene Kleidung und Textilien können Sie vorsortiert und sauber bei karitativen Einrichtungen wie einem Sozialkaufhaus abgeben. Sie werden dort gerne angenommen und an Bedürftige weitergegeben. Ansonsten gehören Sie in die Altkleidersammlung. Teppiche und Teppichböden fallen nicht unter die Kategorie Textilien, sondern müssen mit dem Sperrmüll entsorgt werden. 

Wenn Sie einen Profi beauftragen wollen

Sie können sich viel Arbeit ersparen, wenn Sie für eine Entrümpelung und die anschließende, korrekte Müllentsorgung ein professionelles Unternehmen beauftragen. Unser Rümpelteam Bayern erledigt alle anfallenden Arbeiten schnell und zuverlässig. Wir wissen genau, welche Art von Müll auf welche Weise entsorgt werden muss, ohne gegen gesetzliche Regelungen zu verstoßen, und erledigen entsprechende Formalitäten selbstständig und ordnungsgemäß. 
 
Wenn bei Ihnen eine Entrümpelung oder Haushaltauflösung ansteht – auch kurzfristig – nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir kommen zu Ihnen und besichtigen vor Ort, in welchem Umfang wir tätig werden müssen. Diese Begehung ist für Sie kostenlos. Wir klären Sie darüber auf, welche Entsorgungsmaßnahmen zu treffen sind, nennen Ihnen die Kosten und Gebühren und unterbreiten Ihnen auch gerne ein unverbindliches Angebot für unsere Leistungen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!  

Interesse?

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich von unsere Experten rund um unsere praxisnahe und professionelle Entrümpelung beraten zu lassen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und reservieren Ihnen Ihren Wunschtermin.